Dass er so rasch ausgeforscht werden konnte, "verdankt" der bei der Tat maskierte Mann laut Oberstleutnant Friedrich Tinhof aufmerksamen Zeugen – sowie gewissen und vor allem auffälligen körperlichen Attributen: Er wurde nämlich als außergewöhnlich korpulent beschrieben und soll das Café bereits vor dem Überfall besucht haben – deshalb erinnerten sich die Zeugen an ihn.
Zugriff erfolgt um 3.15 Uhr
Nach kurzen intensiven Ermittlungen nahm die Polizei den 33-Jährigen schließlich gegen 3.15 Uhr als mutmaßlichen Räuber bei sich zu Hause im Bezirk Eisenstadt/Umgebung fest. Der Mann, der schon länger im Burgenland lebt, sei laut Polizei "dringend tatverdächtig". Bei ihm sei auch ein höherer Geldbetrag gefunden worden. Die Beamten stellten außerdem einen Schreckschussrevolver und eine Neun-Millimeter-Pistole sicher.
Verdächtiger ist nicht geständig
Der Mann will freilich mit dem Überfall nichts zu tun haben, Ermittler sind deshalb noch intensiv damit beschäftigt, ihren Verdacht mit Sachbeweisen zu stützen. So wird nun nach einer Wollhaube sowie einem Nylonsackerl, das der Mann beim Überfall bei sich gehabt haben soll, zwecks Sicherung von Spuren gesucht. Außerdem versucht man noch, die Flucht des Täters zu rekonstruieren.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.