Wirtschaftskrise plus Weihnachten führt zu mehr Diebstählen und Einbrüchen - auf diese einfache Formel bringt die Polizei ein Phänomen, das gerade vor Weihnachten zu beobachten ist. Jetzt im Advent ist die Verlockung – trotz wenig Geld in den Taschen – umso größer, die Gabentische für das bevorstehende Fest zu füllen. "Viele geraten dabei auf die schiefe Bahn", heißt es.
Kleines Haushaltsbudget, aber große Pläne: "Obwohl das Geld fehlt, wollen Familien ihren Liebsten kostspielige Geschenke machen", erklärt die Polizei. Eine Folge: "Die Zahl der Ladendiebstähle steigt im Advent dramatisch an. Die Wirtschaftskrise verstärkt diesen Trend noch", wissen Kriminalbeamte im Burgenland. Begehrte Beutestücke seien vor allem jene Produkte, die auf den Wunschlisten für den Heiligen Abend ganz oben stehen: Kosmetikartikel, Bekleidung, Computerspiele und elektronische Waren.
Einbrecher warten auf die ausgepackten Geschenke Doch auch Profi-Kriminelle nutzen jetzt vermehrt die vorweihnachtliche Hektik in Geschäften, um Regale zu plündern und Kunden die Brieftaschen zu stehlen. Die Diebstouren sind aber mit dem 24. Dezember nicht zu Ende. Ganz im Gegenteil: Dreiste Einbrecherbanden warten nur darauf, bis die Geschenke ausgepackt unter dem Christbaum liegen. "Besonders Schmuck und Uhren dürften heuer bei Hehlern gefragt sein, weil sie in der Finanzkrise als sichere Wertanlage gesehen werden", warnen Fachleute.
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