"Um alle Unklarheiten aus dem Weg zu räumen, wollen wir mit dem Beschluss festlegen, dass es keine Weiterführung der S31 in Richtung Parndorf/Neusiedl geben wird", sagt Landeschef Hans Niessl bereits vor der Regierungssitzung. Unumstritten ist dagegen die Errichtung der Umfahrung von Schützen am Gebirge. Dieser Abschnitt soll zweispurig als lokale Umfahrung mit einem Anschluss an die B50 westlich von Schützen errichtet werden. Dieses Vorhaben befindet sich derzeit in der Phase der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP).
Trassenführung "aus fachlicher Sicht nicht angebracht"
Was die Weiterführung betrifft, wird in dem Regierungsbeschluss festgehalten, dass eine Weiterführung einerseits nicht möglich ist und auch von der Landesregierung abgelehnt wird. "Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Einerseits fehlt die rechtliche Grundlage, und zwar die Aufnahme im Bundesstraßengesetz, und andererseits ist auch aus fachlicher Sicht auf Grund der Prädikate UNESCO-Weltkulturerbe, Nationalpark, Natura-2000-Gebiet und Ramsargebiet eine solche Trassenführung nicht angebracht", erklärt der Landeshauptmann.
von Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung
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