Noch etwas schüchtern blicken "Hanni" und "Nanni", so wurden sie von ihren Rettern genannt, in die Gegend. Die Hündinnen dürften einiges mitgemacht haben, bevor sie nun im Tierheim von Claudia Herka in Parndorf gelandet sind.
"Gefunden wurden die beiden Dackelmischlinge auf der Ostautobahn bei der Abfahrt Neusiedl. Sie haben Schleudertraumata und Abschürfungen. Das zeigt, dass sie aus einem fahrenden Auto geworfen worden sind", sagt Herka.
Die Tierärztin hat die beiden verschreckten Hündinnen, es dürfte sich um Mutter und Tochter handeln, nun bei sich aufgenommen. Wenn "Hanni" und "Nanni" wieder bei Kräften sind, werden sie vergeben.
"Die Menschen wissen nicht, was sie den Tieren antun"
"Das Schlimme ist, dass es sich dabei um keinen Einzelfall handelt. Immer wieder werden Tiere, die zur Last geworden sind, auf der Autobahn ausgesetzt. Die Menschen wissen gar nicht, was sie ihren Hunden und Katzen damit antun", so Herka.
von Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung
Symbolbild
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