Mit dem Ziel Düsseldorf war vor Kurzem eine zwölfköpfige Gruppe extra für eine Veranstaltung nach Deutschland aufgebrochen. Verbotenerweise mit dabei: ein Stanleymesser. Und das, obwohl es vor dem Abflug vom Flughafen Wien-Schwechat die üblichen Kontrollen gegeben hatte - röntgen, abtasten, Feuerzeuge bitte wegwerfen, Mineralwasser ebenso.
"Meiner Frau wurde die Hölle heiß gemacht wegen eines Desinfektionsmittels", sagt Passagier Wolfgang J. im Gespräch mit der "Krone". Das offenkundig bedeutend gefährlichere Messer entging den gestrengen Blicken der Kontrolleure freilich. Übrigens: Auch auf dem Heimflug bemerkt niemand das Messer.
Peter Kleemann vom Flughafen: "Wir halten uns strikt an die EU-Standards. Dieser Vorfall ist uns nicht bekannt. Wir haben bereits eine detaillierte Überprüfung dieser Angelegenheit eingeleitet."
Kronen Zeitung und krone.at
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