Handys sind längst nicht mehr nur zum Telefonieren gut, neben der Entwicklung zu mobilen Spielkonsolen und Organizern, etablieren sich Mobiltelefone auch immer mehr zu portabglen Musik-Playern. Die Netzbetreiber rüsten für das große Geschäft mit den mobilen MP3s.
Die Zukunft der Musik ist mobil, davon sindzumindest die Handynetz-Betreiber überzeugt. In Deutschlandbietet der Mobilfunk-Betreiber O2 in Kooperation mit Sony seit1. Juni 50.000 MP3s zum Download an. Innerhalb von drei Jahrensoll ein Viertel des Umsatzes übers Handy gemacht werden.Dank immer größerer Speicher und mitgelieferter Headsetswird das Handy zur Jukebox.
Die Umsätze mit Klingeltönen übertreffenschon heute jene des CD Single-Verkaufs. Und das ist erst derAnfang: Immer mehr Handys haben bereits integrierte MP3-Player,wie das aktuelle Nokia 6630 oder das Siemens SX1. Bislang musstendie Songs noch über den PC auf das Handy geladen werden,aber immer mehr Anbieter verschicken MP3-Klingeltönen schondirekt ans Handy.
Laut einer kürzlich veröffentlichten Studievon A.T. Kearney können 2006 bereits 20 bis 30 Prozent dertraditionellen Umsätze im Musikgeschäft über mobileSysteme erzielt werden. In drei Jahren sollen laut einer Prognosealleine in Deutschland 400 Millionen Euro über MP3s fürsHandy umgesetzt werden.
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