Schnelle Geschäfte rund um den Globus – das Internet macht es möglich. So bot ein Burgenländer ein Dutzend gebrauchte Holztüren zu 60 Euro pro Stück online zum Verkauf an. Eine Engländerin meldete sich daraufhin. Um einen seriösen Eindruck zu erwecken, behauptete sie, für das britische Rote Kreuz in Israel tätig zu sein. Der Deal schien besiegelt, ein Kaufpreis von 500 Euro wurde vereinbart.
Misstrauischer Burgenländer alarmiert Polizei
Prompt erhielt der Burgenländer einen Scheck über 2.100 englische Pfund, umgerechnet mehr als 2.300 Euro. "Kurz darauf entschuldigte sich die unbekannte Geschäftspartnerin per E-Mail für ihren 'Fehler' und forderte mich sogleich auf, den überhöhten Geldbetrag auf ein Konto zurückzuzahlen", schildert der Betroffene aus dem Bezirk Mattersburg. Misstrauisch geworden, weigerte sich der 49-jährige Verkäufer und schaltete Ermittler ein.
"Eine übliche Betrügermasche im Internet! Mit Hilfe der Banken sind Nachforschungen im Gang", heißt es aus der Bundespolizeidirektion in Eisenstadt.
von Karl Grammer, Kronen Zeitung
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