Der Beschuldigte ist beileibe kein unbeschriebenes Blatt, denn seit er in der Wiener Drogenszene als mutmaßlicher Dealer aufgefallen war und später auch auf frischer Tat erwischt wurde, ist der Mann aus Stegersbach in Österreich amtsbekannt. Als ihm das heimische Pflaster dann zu heiß wurden, setzte er sich vor Jahren nach Ungarn ab. Dort ging der "Kriminaltourist" scheinbar weiterhin seinen "Geschäften" nach.
Falschgeldhandel lässt Mann auffliegen
Mit Freundin und Wohnung in Steinamanger, geriet der Südburgenländer nun erneut ins Visier der Polizei. Er soll nicht nur einen schwungvollen Suchtgifthandel betrieben, sondern auch Falschgeld in Umlauf gebracht haben. Seine Betrügereien flogen auf, als der 41-Jährige die Rechnung einer Firma mit "Blüten" bezahlte. Das Unternehmen bemerkte den Schwindel und schlug Alarm.
Polizei fädelt Scheingeschäft ein
Daraufhin fädelten ungarische Zivilfahnder ein Scheingeschäft ein: Der Verdächtige stieg darauf ein und tauchte am vereinbarten Treffpunkt mit 45 gefälschten 100-Euro-Banknoten auf – prompt ließen die verdeckten Ermittler die Falle zuschnappen. Der Täter sitzt in U-Haft, die Polizei vermutet zudem, einem Fälscherring auf der Spur zu sein.
Doch damit nicht genug, zusätzlich fanden Beamte bei einer Hausdurchsuchung zehn Gramm Marihuana und Drogenutensilien. "Die Ermittlungen sind im Gang", heißt es aus Ungarn.
von Karl Grammer, Kronen Zeitung











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