Bei Gericht ist der Angeklagte kein Unbekannter. Der Vorwurf diesmal: Widerstand gegen die Staatsgewalt. Der junge Mann hatte eine Stopptafel überfahren und wurde von der Polizei angehalten. Weil zudem verschiedene Reifen am Auto montiert waren, sollten die Nummerntafeln abgenommen werden.
„Als mein Kollege den Schraubenzieher ansetzte, schlug ihm der Fahrer gegen die Hand“, sagte jetzt einer der Polizisten aus. Er habe den aufgebrachten Mann zurückgezogen.
"Habe mich nur vor das Auto gestellt"
Anders sieht das der Beschuldigte: „Ich habe mich nur vor mein Auto gestellt. Der Beamte hat mich ohne Grund gewürgt und am Arm verletzt.“ Und: Nicht er, sondern sein Bruder habe den Polizisten gestoßen, weil er ihm helfen wollte.
Fest steht: Der Lenker war schließlich ohne Papiere davongerast. Als er diese am Abend von der Dienststelle abholen wollte, soll er den Uniformierten mit einer Anzeige wegen Körperverletzung gedroht haben. Doch die Polizisten blieben hart. Zwei Burschen, die ebenfalls im Auto waren, werden jetzt als Zeugen geladen. Prozess vertagt!
von Tina Blaukovics (Kronen Zeitung) und krone.at














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