Angesichts der Vorgangsweise geht die Polizei von einer Profibande aus. Die Eindringlinge dürften am Sonntag im Zeitraum zwischen 2 Uhr und 18 Uhr zugeschlagen haben. Um ins Gebäude zu gelangen, zwängten sie die Eingangstüre auf. Die Alarmanlage setzten die Unbekannten außer Gefecht, indem sie die Kabel, die sich in vier Metern Höhe in der Decke befanden, freilegten und durchtrennten.
Tresor aus Verankerung gerissen
Nachdem sie die Tür zum Büroraum aufgebrochen hatten, versuchten sie, den am Boden festgeschraubten Standtresor aufzuschneiden. Als ihnen das nicht gelang, rissen sie ihn aus seiner Verankerung. Den Stahlschrank, in dem sich außer Bargeld auch Gutscheine im Wert von rund 500 Euro befanden, brachten die Einbrecher vermutlich mit einer Sackrodel oder einem Hubwagen über den Lieferanteneingang aus dem Geschäft. Beide Transportgeräte nahmen die Täter mit. Als Fluchtfahrzeug dürften sie schon wegen des Gewichts zumindest einen Kleintransporter benutzt haben.
Bei dem Einbruch entstand laut Polizei erheblicher Schaden. Die Filiale war schon im März des Vorjahres Schauplatz eines Coups. Damals schnitten die Eindringlinge den Tresor noch im Geschäft auf.
Symbolbild









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