Zu viel Dynamit
Ganoven bei Bankraub mit Sprengsatz getötet
Polizisten, die am Samstag gegen 03.20 Uhr alarmiert worden waren, hatten im Schutt der Filiale der "Record Bank" zunächst einen der Täter mit sehr schweren Kopfverletzungen gefunden. Er starb kurz darauf im Krankenhaus. Der 41 Jahre alte Mann trug Ausweispapiere aus dem Kosovo bei sich.
Stunden später, nachdem auch Sprengstoffexperten das Gebäude untersucht hatten, wurde ein zweiter Toter entdeckt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Dinant wurden am Tatort größere Mengen von Dynamit verwendet. Sie gingen "weit" über das hinaus, was zum Öffnen des Bankomaten nötig gewesen wäre.
Bankhaus muss abgerissen werden
Die Polizei schloss nicht aus, dass ein dritter Täter floh, als der linke Teil des Bankgebäudes über seinen beiden Komplizen einstürzte. Möglicherweise bestehe auch ein Zusammenhang zu einem Einbruchsversuch in die selbe Bankfiliale vor zwei Wochen. Zudem sei vor einer Woche auch in das nur wenige Schritte entfernte Postgebäude eingebrochen worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist das gesamte Haus nach der Explosion so instabil, dass es abgerissen werden muss.
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