Am Mittwoch gegen 13.30 Uhr traf im Fliegerhorst Zeltweg der Einsatzbefehl ein. Der Airbus 320 war in England gestartet und in die Türkei unterwegs, schon über Deutschland ist der Funkkontakt abgebrochen. "Eine derartige ungeklärte Situation stellt eine sicherheitsrelevante Situation dar und wir sind verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen", so Bernhard Obmann vom Streitkräfteführungskommando Graz. Von Zeltweg startete eine Eurofighterrotte Richtung Kärnten, im Raum Völkermarkt trafen die zwei Jets auf das Passagierflugzeug.
Knall erschreckt Völkermarkter
Die Jets seien kurz im Überschallbereich - mit rund 1.500 Kilometern pro Stunde - unterwegs gewesen, deshalb sei ein Knall verursacht worden. "Der zivile Liner wurde angeflogen, der Funkkontakt wieder hergestellt und vor der Grenze haben unsere Piloten wieder umgedreht", erläuterte der Oberst.
Der Pilot des Airbus meldete sich erst im kroatischen Luftraum beim Flughaben in Zagreb über ein Notfunksystem. Warum es im österreichischen Luftraum zu den Kommunikationsunterbrechungen gekommen war, konnte vorerst nicht geklärt werden. Die Maschine konnte planmäßig und ohne weitere Zwischenfälle in der Türkei landen.
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