Unter den Besten

Urkunde für BG/BRG St. Martin in Villach

Kärnten
22.09.2009 15:22
Bundesministerin Claudia Schmied hat am Dienstag den Österreichischen Schulpreis verliehen. Die Freude war groß - auch das BG/BRG St. Martin in Villach und das BG und BRG in Lienz/Osttirol erhielten, neben sieben weiteren Schulen, eine Urkunde! 158 Bewerbungen aus neun Bundesländern wurden eingereicht - als Sieger ging die HTL Braunau hervor.

Über 10.000 Euro dürfen sich die Sieger des Österreichischen Schulpreises freuen. Für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Integration erhielt die Volksschule Haebergasse im 12. Wiener Gemeindebezirk einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro.

"Gemeinsam Ziele erreichen"
"Es gibt hervorragende, pädagogisch richtungsweisende Schulen, die bei aller Unterschiedlichkeit Begeisterung für Leistung und Kreativität wecken, Lernfreude und Lebensmut stärken und Fairness und Verantwortung leben. Lehrer und Lehrerinnen, Schüler und Schülerinnen sowie die Eltern setzen sich immer wieder neue Ziele und wollen diese gemeinsam erreichen. Damit solche Schulen als Leuchttürme fungieren können, brauchen sie öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung " erklärte Unterrichtsministerin Schmied anlässlich der Überreichung der Auszeichnungen.

Für den Österreichischen Schulpreis sind 158 Bewerbungen aus allen Bundesländern und von sämtlichen Schultypen eingelangt. In einer Vorjurierung in drei Durchgängen durch VertreterInnen des Unterrichtsministeriums wurden neun Einreichungen als für den Schulpreis oder für einen allfälligen Sonderpreis in Frage kommend nominiert. Eine unabhängige Jury, der unter anderen Infineon-Vorstandsdirektorin Monika Kircher-Kohl, Univ.-Prof. Bernd Schilcher, Univ.-Prof. Michael Schratz und Peter Härtel von der Steirischen Volkswirtschaftlichen Gesellschaft angehörten, kürte einstimmig die beiden Preisträger.

Details zur Ausschreibung
Die Ausschreibung richtete sich an alle öffentlichen und privaten Schulen Österreichs. Die Bewertung der schulischen Praxis orientierte sich an den Qualitätsbereichen Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Auch die Kooperation mit außerschulischen Partnern wurde bei der Beurteilung berücksichtigt.

Grundlage der Ausschreibung des Österreichischen Schulpreises ist ein umfassendes Verständnis von Lernen und Leistung. Über die bloße Wissensvermittlung hinaus gilt es die individuellen, sozialen und schöpferischen Fähigkeiten der SchülerInnen auszubilden. Schlüssel für eine erfolgreiche Schulentwicklung ist die Verbesserung des Unterrichts.

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