0:2-Niederlage

SV Mattersburg hat bei Sturm keine Chance

Burgenland
03.08.2009 11:54
Lange hat sie nicht angehalten, die Glückssträhne des SV Mattersburg. Nach dem sensationellen 2:1-Heimerfolg in der letzten Runde gegen Rapid gab es am Sonntagabend für die Schützlinge von Franz Lederer in Graz nichts zu holen: 0:2 gegen Sturm - die zweite Pleite im dritten Saisonspiel.

In einer eher mageren ersten Hälfte auf bescheidenem Niveau war Sturm vor den Augen von ÖFB-Teamchef Dietmar Constantini vor allem zwischen der 13. und 25. Minute die tonangebende Mannschaft, Mattersburg konnte hingegen keinerlei Akzente setzen. Während Graz-Goalie Gratzei arbeitslos blieb, beschäftigten seine Vorderleute mehrmals die Defensive der Burgenländer.

Hölzl besorgte das 1:0
Einmal ließ Haas mit einem Weitschuss die Querlatte erzittern (13.), fünf Minuten später traf er nach schöner Vorlage den Ball aus wenigen Metern nicht voll. In der 15. Minute lenkte Bliem einen scharfen, aber etwas unplatzierten Versuch Hölzls zur Ecke. Die Vorarbeit zu allen drei Aktionen leistete Bukva, der im linken Mittelfeld gute Arbeit verrichtete. Der 21-Jährige war es auch, der Hölzl in der 39. Minute die Vorlage zum 1:0 gab, die der "Bediente" mit einem gefühlvollen Heber in die Maschen des Mattersburger Tors abschloss.

Mattersburg weitgehend harmlos
Nach Seitenwechsel gewährten die Gastgeber der Elf von Franz Lederer mehr Raum, der von den Burgenländern aber kaum genutzt wurde. Zwar tauchten sie mehrmals vor dem Tor der Steirer auf, blieben dabei aber harmlos. Ein Schuss von Mörz aus wenigen Metern (49.) und ein Sedloski-Fallrückzieher in die Arme Gratzeis (55.) blieben die besten Gelegenheiten.

Hassler machte den Sack zu
Sturm, das ab der 55. Minute ohne den offensichtlich am Knöchel angeschlagenen Haas, machte schließlich rund eine Viertelstunde vor dem Ende alles klar: Nach einem Muratovic-Kopfball am Sechzehner kam Hassler zum Ball und schoss ansatzlos zum Endstand von 2:0 ein (76.). In der Schlussphase war es auch der in der 74. Minute eingewechselte Muratovic, der in seinem ersten Bundesliga-Saisonspiel im Sturm-Dress für viel Schwung sorgte und ebenso wie Hassler und Manuel Weber im Finish noch die Chance auf einen weiteren Treffer vorfand.

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