Klimaerwärmung und Umweltverschmutzung seien Themen, die die Menschen weltweit interessierten, die Lösungen seien jedoch unterschiedlich. Da auch die rechtlichen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen variieren, sei es wichtig, über kontinentale Grenzen hinweg zu diskutieren, erklärte Illedits. Einige der Studenten würden in Zukunft in großen Unternehmen arbeiten und für die Zukunft mitentscheidend handeln.
Zugänge vergleichen
Dieses Sommerprogramm sei eine Möglichkeit für ihn, das Thema globale Erwärmung zu fokussieren, erklärte der Kursleiter Professor Schneider. Da US-Studenten mit Studenten der Uni Wien zusammenarbeiten, sei dies eine gute Möglichkeit, die amerikanischen und europäischen Zugänge zur Thematik zu vergleichen.
Burgenland in der Vorreiterrolle
Die USA seien im Moment in einer großen energiepolitischen Umwandlung. Eines der wichtigsten Dinge, die man in Amerika vermitteln müsse, sei, dass man beides haben könne: eine starke Wirtschaft und eine starken Zugang zum Umweltschutz. Man sei ins Burgenland gekommen, um die Lösungen zu sehen. Das Burgenland sei den meisten Gebieten in den USA mit Alternativenergie weit voraus, betonte Schneider. Diese Exkursion sei eine Möglichkeit zu sehen, wie Lösungen funktionieren, die sowohl für die Umwelt positiv seien als auch für Wirtschaft.
Erfolgreiche Kooperation seit 2003
Bei der Kooperation, die seit 2003 besteht, werden die Schüler im Monat Juli jeweils drei Stunden am Tag in Wien unterrichtet. Dieses Jahr gibt es zwei Kurse an denen insgesamt 27 Studenten teilnehmen. Am Programm "Globale Erwärmung" nehmen laut Schneider sechs Studenten aus den USA und drei von der Uni Wien teil.
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