Am schlimmsten getroffen hat es den Bezirk Neusiedl am See. Dort wurden rund 2.300 Hektar in Mitleidenschaft gezogen. In den Bezirken Güssing und Oberwart wurden jeweils rund 500 Hektar beschädigt. Im Bezirk Jennersdorf verwüstete das Hochwasser rund 400 Hektar und in Eisenstadt-Umgebung sowie Mattersburg insgesamt 50 Hektar.
Tierfutter statt Qualitätsweizen
Die Landwirte im Burgenland sind vor allem mit Auswuchsschäden konfrontiert. Dabei keimt das Korn wegen der hohen Umgebungsfeuchtigkeit bereits in der Ähre und vermindert so die Getreidequalität. Braugerste oder Qualitätsweizen können dann nur noch als Futter vermarktet werden, was die Preise deutlich drücke.
"Schaden wird zum Teil vergütet"
Da für die landwirtschaftlichen Kulturen derzeit keine Versicherungsmöglichkeit besteht, wird ein Teil des Schadens über den Katastrophenfonds abgegolten. "Über den Katastrophenfonds werden je nach Einkommenssituation 30 bis 40 Prozent des ermittelten Schadens vergütet", so Falb-Meixner.
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