"Das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung ist auf einem Tiefpunkt. Von einer Überkapazität kann keine Rede sein. Einer Verlegung von Sicherheitskräften nach Wien stimmen wir sicher nicht zu", sagt Polizeigewerkschafter Franz Poles.
"Anschlag auf die Sicherheit der Menschen"
Unterstützt wird er ganz sicher von Landeschef Hans Niessl: "Bei steigender Kriminalität Polizisten abzuziehen ist fahrlässig und ein Anschlag auf die Sicherheit der Menschen", wettert der SP-Politiker. Denn immerhin habe das Burgenland schon auf 270 Beamte aufgrund von Pensionierungen und Versetzungen verzichten müssen. Ein weiterer Abbau an Beamten sei absolut unmöglich.
Trotzdem wird in Polizeikreisen das Gerücht immer lauter, dass noch heuer 200 Polizisten aus dem Burgenland in die Bundeshauptstadt versetzt werden. "Unmöglich", sagen auch VP-Landesvize Franz Steindl und Grün-Mandatar Josko Vlasich. "Hätten wir genügend Beamte, bräuchten wir nicht 750 Soldaten zusätzlich", heißt es.
von Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung
Symbolbild
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