Als der Mann sich bei der im Inserat angegebenen Telefonnummer meldete, wurden von dem potentiellen Kreditnehmer nur einige Daten abgefragt. Für alles Weitere sollte er eine neue Nummer wählen. Dass diese allerdings kostenpflichtig war, sagte dem Konsumenten niemand. Über 15 Minuten lang wurde der arme Mann hin und her verbunden, bis er schließlich die Geduld verlor und unverrichteter Dinge auflegte. Für den Burgenländer war die Sache erledigt.
Fast 400 Euro Bearbeitungsgebühren
Wenig später der Schock. Nicht nur die Telefonrechnung über 50 Euro für den Anruf war die Folge, sondern es flatterte auch noch
eine Rechnung über 388,50 Euro als Bearbeitungsgebühr ins Haus. Und das, obwohl kein Vertrag abgeschlossen wurde. "Das ist natürlich ungesetzlich. Wird kein Vertrag abgeschlossen, steht dem Unternehmen auch kein Geld zu", so AK-Konsumentenschützer Christian Koisser.
von Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung
Symbolbild
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