Statt auf CCD-Fotosensoren aktueller Digitalkameras zurückzugreifen, bei denen elektrische Ladungen zur Informationsweiterleitung von einer CCD-Zelle zur nächsten weitergegeben werden, entwickelten die Forscher eine neue Technik, bei der das Bild zeitabhängig verschlüsselt und optisch verstärkt wird. Das Signal kann dann von einem nur aus einem Pixel bestehenden Lichtdetektor erfasst und schließlich digital rekonstruiert werden, berichtet "Wissenschaft.de" unter Berufung auf einen in der Fachzeitschrift "Nature" veröffentlichten Artikel.
Weil die Kamera die optischen Bilder verstärke, umgehe sie den Kompromiss zwischen einer hohen Empfindlichkeit und einer hohen Bildgeschwindigkeit, wie er bei üblichen CCD-Fotosensoren eingegangen werden müsse. Die neue Kamera benötige daher keine besonders helle Lichtquelle und komme überdies ohne Kühlung aus.
In ersten Echtzeit-Aufnahmen konnte die Funktion der Kamera bereits demonstriert werden, beispielsweise von sogenannten Laserablationen. Dabei wird die Oberfläche eines Materials, in der Medizin etwa Gewebe, mit Laserpulsen abgetragen.
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