Nach dem Einbruch in eine Grazer Baufirma stoppten, wie berichtet, Zielfahnder aus Eberau einen von der Bande gemieteten Lieferwagen. Der Mercedes Sprinter war voll mit Beute - vom Asphaltschneidegerät über Erdbohrer bis zu 26 Paar Arbeitsschuhen um insgesamt fast 30.000 Euro.
"Habe von kriminellen Plänen nichts gewusst"
Der Lenker ist in Haft. Im Verhör sagte er: "Wir sind zu viert über die Grenze nach Österreich gefahren. Von den kriminellen Plänen wusste ich nichts. Ich sollte nur Baumaschinen nach Ungarn transportieren und dafür 5.000 Forint kassieren."
Heiße Spur
Die Ermittler verfolgen eine heiße Spur. Denn im Leihwagen hatten sie einen Reisepass entdeckt. "Auf dem Foto erkannte der geschädigte Firmenchef jenen 'Kunden' wieder, der Tage vor dem Coup in seinem Geschäft war und sich nach Werkzeug erkundigt hatte. Dabei hatte er offenbar den Tatort ausspioniert", so ein Beamter. Der gesuchte 33-Jährige ist wegen Diebstahldelikte in seiner Heimat Ungarn amtsbekannt.
von Karl Grammer und Christian Schulter, Kronen Zeitung
Symbolbild
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