Jede Hyäne hat nach Angaben des Forscherteams bestehend aus Wissenschaftlern der Universitäten von Berkeley (USA) und St. Etienne (Frankreich) eine eigene Art des Lachens für sich quasi reserviert. Abhängig vom Alter und vom Status der einzelnen Tiere wechseln demnach die Tonhöhe und die Tonmodulierung.
Je älter, desto Tiefer der Lacher
Je älter nämlich eine Hyäne wird, desto tiefer lacht sie in die Weiten der afrikanischen Savanne. Handelt es sich noch dazu um ein dominantes Exemplar mit einer Führungsrolle im Rudel, bleibt ein Lacher ziemlich gleichmäßig, gibt es also kaum Lautstärken- oder Tonhöhenänderungen.
Bestimmung durch einen einzigen Ton
Erforscht haben dies Nicolas Mathevon und seine Kollegen anhand von 17 in Gefangenschaft gehaltenen Hyänen. Aus ihren Aufzeichnungen der Lacher sowie ihren realen Beobachtungen bezüglich Rang und Alter der Tiere erstellten sie sodann eine spezielle Rechenregel, die mit einer Sicherheit von knapp über 50 Prozent anhand eines einzigen Tons eines Hyänenrufs das Alter und den Rang bestimmen kann.
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