"Statistisch gesehen werden im Burgenland täglich 3,3 Einbrüche verübt", sagt Niessl. Und was ebenso bedenklich ist: "Die Aufklärungsquote bei Einbruchsdiebstählen ist von 32 Prozent auf knapp zwölf Prozent gesunken!" Dass sich viele im östlichsten Bundesland nicht mehr sicher fühlen, liegt für den Politiker auf der Hand.
"Schleichender Personalabbau"
Niessl spricht von einem "schleichenden Personalabbau bei der Exekutive". 270 Planstellen seien nach Pensionierungen oder die Zuteilung von Beamten in andere Bundesländer nicht nachbesetzt worden.
Von der Forderung des VP-Wehrsprechers Kapeller, den Assistenzeinsatz des Bundesheeres im Grenzraum zu stoppen, hält Niessl "gar nichts". Bis Ende des Jahres sollen Soldaten im Grenzraum patrouillieren. Jede andere Lösung wäre ein "Anschlag auf die Sicherheit", sagt der Landeshauptmann.
von Harold Pearson, Kronen Zeitung
Symbolbild
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