"Die Moral steigt etwas, aber einige Unbelehrbare sind immer dabei", resümiert Gruppeninspektor Walter Müller von der Verkehrsabteilung. So gab es bei der Aktion scharf am Mittwoch 59 Anzeigen gegen Fahrer, die sich oder ihre Begleiter gefährden.
Ohne Gurt und Kindersitz unterwegs
Nach wie vor ignorieren viele Lenker die Gurtpflicht - und besonders schlimm sind jene Fälle, wo auch Kinder schlecht oder oft gar nicht gesichert im Auto mitgenommen werden. "Wer das macht, riskiert eine hohe Strafe und außerdem eine Vormerkung", warnt Müller.
Bis zu 5.000 Euro kann das kosten, wenn Kinder unter zwölf (die Pflicht entfällt, wenn Kinder unter zwölf schon über 1,50 Meter groß sind) nicht sicher auf dem Rücksitz oder in einem Kindersitz untergebracht sind. Dazu kommt auch ein Strafpunkt nach dem Vormerksystem, das 2005 eingeführt wurde.
Und wenn es einen Unfall gibt, wird zudem ein Strafverfahren eingeleitet. Müller: "Wichtig ist, einen Kindersitz mit Prüfzeichen zu kaufen, der wirklich schützt. Es gibt leider auch Schrott, der im Ernstfall wenig nützt."
von Kerstin Wassermann (Kärntner Krone) und kaerntnerkrone.at
Symbolbild
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