Erfolgserlebnisse gab es für die Kellerkinder Altach und Mattersburg am vergangenen Samstag nur, als sie hörten, dass auch der jeweils andere sein Heimspiel nicht gewinnen konnte - die Vorzeichen fürs brisante direkte Duell: Die Burgenländer müssen gewinnen, für Altach wäre ein Sieg die halbe Miete!
"Spiel der Spiele"
Das "Spiel der Spiele" am Karfreitag wirft also seinen langen Schatten voraus. Ist es ein bedrohlicher? Wird's danach finster um Burgenlands einiFußball-Bundesligist, der seit 21 Spielen sieglos, seit über fünf Partien ohne Tor ist? "Noch haben wir es selbst in der Hand", rechnete der Banker Martin Pucher, seines Zeichens Klubboss des SV Mattersburg, nach dem 0:0 gegen Sturm, als er den 1:1-Endstand von Altach gegen Ried erfuhr: "Wir haben noch vier Heimspiele, die Vorarlberger dagegen nur drei..."
Defensiv stark - offensiv schwach
Defensiv zeigte sich seine Mannschaft zuletzt ja gefestigt, spielte in den letzten fünf Runden dreimal "zu Null", beim 0:1 in Graz wurde dies nur durch ein Elfergeschenk verhindert - in der Offensive herrscht im Jahr 2009 aber Flaute: Seit dem Ausgleich zum 2:2 gegen Ried, bezeichnender Weise durch ein Eigentor von Thomas Burgstaller (das jedoch zur Hälfte Ilco Naumoski "gehörte"), wartet man bereits 457 (!) Minuten auf einen Treffer.
Freitag muss die Torsperre gebrochen werden, aber von wem? Nur vier Mattersburger erzielten in dieser Saison mehr als ein Tor: Topscorrer ist Ilco Naumoski mit neun Treffern, Carsten Jancker hält bei sechs, Cem Atan und Michael Mörz verbuchen bislang jeweils zwei.
von Wolfgang Haenlein, Kronen Zeitung
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