"Schon als ich in Stegersbach in den Bus der Firma Südburg einstieg, fiel mir die besonders freundliche Art des Chauffeurs auf. Gut gelaunt hatte er für jeden Fahrgast ein paar nette Worte parat und gab auf alle Fragen zuvorkommend Auskunft", schildert Eva Maria Peel. "Ein wahrer Gentleman", lobte die Kundin aus Wien.
Sonderanruf
Wie recht sie damit hat, zeigte sich wenig später: Auf der langen Tour in die Bundeshauptstadt stoppte der Bus in einer entlegenen Haltestelle im burgenländisch-steirischen Grenzgebiet. Es war bereits die Nacht hereingebrochen. Eine Frau stieg aus, im Dunkeln stand sie allein in der Station, um auf ihren Anschlussbus zu warten. "Ohne zu zögern, verständigte unser Chauffeur seine Kollegen. Per Funk bat er, die Kundin so rasch wie möglich abzuholen und sicher an ihr Ziel zu bringen", schildert Eva Maria Peel beeindruckt. Per Brief an das Unternehmen und sogar persönlich bedankte sich die Zeugin für so viel Hilfsbereitschaft.
"Selbstverständlich"
Der vorbildliche Buslenker Karl Maikisch aus Güssing freute sich über die Anerkennung. Er reagierte bescheiden: "Das ist doch selbstverständlich!"
von Karl Grammer und Christian Schulter, Kronen Zeitung
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