Der Fall ruft Konsumentenschützer im Burgenland auf den Plan: "Die Beratung bei Vertragsabschluss muss viel besser werden", heißt es. Weitere dringende Forderung: "Die Netzbetreiber sollten verpflichtet werden, ihre Kunden sofort zu informieren, sobald das Datenlimit erschöpft ist."
8.600 Euro für 600 Megabyte
Dieses Anliegen kommt für ein 16-jähriges Mädchen aus Niederösterreich jedoch zu spät. Der Lehrling war stundenlang mit dem Handy im Internet: Statt 50 lud die Jugendliche 600 Megabyte aus dem Web herunter. Bittere Folge: eine Rechnung von 8.600 Euro!
Immer wieder kommt es auch vor, dass Eltern für die Internetausflüge ihrer Kinder tief in die Tasche greifen müssen. So erging es einer Mutter, die ihr Handy öfters der Tochter überließ. Am Monatsende flatterte dann ein Zahlschein über 2.000 Euro ins Haus. "Kein Einzelfall", warnen Experten des Landes.
Symbolfoto
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