"Die Neurowissenschaft hat uns geholfen zu erkennen, wie wichtig soziale Interaktion in den ersten Lebensjahren für die Entwicklung des Gehirns ist", sagte die britische Psychologin Suzanne Zeedyk. Für viele falsch positionierte Babys und Kleinkinder werde die Fahrt im Kinderwagen jedoch zu purem Stress und einer einsamen Erfahrung. "Gestresste Babys werden zu ängstlichen Erwachsenen", fuhr Zeedyk fort.
Von den Eltern, die ihrem Kleinkind unterwegs ins Gesicht schauen, sprechen laut der Studie 25 Prozent regelmäßig mit ihm. Blickt das Kind hingegen von den Eltern weg, ist der Prozentsatz nicht einmal halb so hoch. Auch die Herzfrequenz bei Kindern, die den Schieber ihres Wagens sehen, ist in der Regel niedriger und die Kinder schlafen schneller ein, wie die Untersuchung von knapp 3.000 Eltern-Kind-Paaren ergab.
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