Die "Statistik Austria" gibt es schwarz auf weiß bekannt: Im Juli kamen 481.000 Urlauber nach Kärnten, um 9.800 weniger als im Juli 2007, was einem Minus von zwei Prozent entspricht. Das war die schlechte Nachricht. Jetzt die gute: Die Zahl der Nächtigungen in Kärntner Tourismusbetrieben stieg auf 2,9 Millionen, ein Zuwachs um 4,2 Prozent oder 117.400 Übernachtungen.
Die einzige Erklärung für das Phänomen ist die Aufenthaltsdauer; angereiste Gäste blieben länger. Diese Entwicklung ist im Vergleich zu vergangenen Jahren von ausgesuchter Seltenheit. "Der Spritpreis trägt dazu bei! Jene, die viel Geld zahlen, um mit dem Auto von weit her anreisen zu können, bleiben auch länger. Sonst würde sich diese Fahrt nicht mehr rechnen", sagen die einen. "Das ist das Comeback des Kärntner Sommers", die anderen, namentlich Tourismusreferent Gerhard Dörfler. Er glaubt, dass die Megatrends Wandern und Radfahren zu längeren Urlauben beitragen: "Die Radler bleiben eine Woche oder länger."
von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone
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