Klement verzichtet damit auf seinen Anspruch, bei der Nationalratswahl in Kärnten als FPÖ zu kandidieren. "Ich habe einen Kompromiss angeboten", so Klement. Der Parteirebell hatte zunächst nach seinem Ausschluss noch rasch die Bevollmächtigung genutzt und einen eigenen FPÖ-Listenvorschlag mit sich als Spitzenkandidaten eingebracht. FPÖ-Landesparteichef Franz Schwager konterte wenig später mit einer Liste mit Harald Jannach an der Spitze.
Sechster Listenplatz möglich
Die endgültige Entscheidung der Landeswahlbehörde, ob Klement nun am sechsten Listenplatz als Liste FREI kandidieren darf oder nicht, fällt am Donnerstag.
Keine Verwechslungsgefahr
Laut Klement hätten aber sowohl Sladko als auch der Leiter der Landeswahlbehörde, Herbert Hauptmann, ihre Zustimmung zu seinem Vorschlag signalisiert. "Ich sehe die Gefahr einer Verwechslung des von Klement eingereichten Listennamen und der Freiheitlichen Partei Österreichs nicht", meinte Hauptmann.
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