Für die jetzt entdeckten "Sieben Schwestern" sei dies aufgrund ihrer Höhenlage ausgeschlossen. Die Bilder der "Mars Odyssey", die den Planeten seit 2001 umkreist, zeigen dunkle, runde Flecken mit hundert bis 250 Meter Durchmesser am Hang eines Marsvulkans. Wissenschaftern zufolge stellen sie möglicherweise Eingänge zu unterirdischen Räumen dar. Das habe der Vergleich ihrer Tages- und Nachttemperatur ergeben.
"Falls jemals Leben auf dem Mars existierte, ist es wahrscheinlich nicht bis in diese Höhe vorgedrungen", erklärte der US-Forscher Glen Cushing in einer NASA-Mitteilung. Ein Mitverfasser der Studie, Tim Titus, betonte, an anderen Stellen auf dem Mars könnten Höhlen einen schützenden Unterschlupf für vergangenes oder derzeitiges Leben oder - in der Zukunft - für Menschen bieten.
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