Rangkämpfe sind unter Flusskrebsen an der Tagesordnung. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn nicht in 50 Prozent aller Fälle das schwächere Männchen vom dominierenden Rivalen getötet werden würde.
Die Schwächlinge unter den Krebsen haben jedoch eine Möglichkeit gefunden, ihrem Schicksal zu entgehen, wie Fadi Issa und Donald Edwards von der Universität von Georgia im US-Bundesstaat Atlanta herausgefunden haben.
Gibt sich das unterlegene Männchen nämlich kurzerhand als Weibchen aus und unterwirft sich in einer Art Pseudo-Sex dem Rivalen, steigen die Überlebenschancen und der Verlierer wird verschont. Der Kraftprotz könne beim gestellten Geschlechtsverkehr seine Männlichkeit unter Beweis stellen, so die Forscher. Zudem helfe das Liebesspiel dem Sieger-Krebs, sich zu beruhigen.
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