Bis auf die Haut

Videoüberwachung soll Passanten “ausziehen”

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31.01.2007 09:04
Wer künftig in London Sehenswürdigkeiten bestaunen möchte, der sollte sich vorher vielleicht Gedanken über seine Unterwäsche machen. Denn wenn es nach dem dortigen Innenministerium geht, dann soll die Bevölkerung schon bald mit Durchleuchtungs-Kameras überwacht werden.

In England ist vieles anders, vor allem was die Überwachung des öffentlichen Raumes anbelangt. Sprechende Videokameras, die auffällige Passanten direkt ansprechen, waren nur der erste Schritt zur totalen Überwachung. Mit speziellen Durchleuchtungs-Kameras sollen britische Straßen künftig noch sicherer werden.

Die Technik, bei der Durchleuchtete mittels Terahertz-Strahlung bis auf die nackte Haut entkleidet werden, kommt zwar bereits auf Flughäfen zum Einsatz, allerdings sind solche Untersuchungen dort nur mit einer entsprechenden Einwilligung möglich. Laut einem Schreiben des britischen Innenministeriums, das der britischen "Sun" vorliegt, sollen jetzt aber auch Straßenlaternen, Mülleimer oder Parkbänke mit Röntgenblick-Kameras versehen werden.

Einen Plan, wie man Spannertum vorbeugen könnte, scheint das Ministerium auch schon parat zu haben: Damit es nicht zu einem Missbrauch durch voyeuristische Beamte kommt, könnten durchleuchtete Frauenkörper nur von weiblichen Beamtinnen gesichtet werden.

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