Gehirn-Tuning

Regenwetter hilft dem Gedächtnis auf die Sprünge

Wissen
14.07.2009 15:10
Regen ist – in Maßen – nicht nur gut für die Natur, sondern auch für das menschliche Gedächtnis. Das wollen jedenfalls Forscher der Universität von New South Wales in Australien herausgefunden haben. Als Grund für diesen, auf den ersten Blick nicht gerade schlüssigen, Zusammenhang vermuten Joseph Forgas und seine Kollegen, dass Menschen bei schlechtem Wetter allgemein schlechter gelaunt sein dürften und sich daher mit ihrer Umgebung kritischer und folglich auch intensiver auseinandersetzen.

Ausgangspunkt dieser Theorie ist ein Experiment, das die Forscher anhand einer gewöhnlichen Einkaufssituation durchführten: 73 Personen sollten sich demnach an zehn Gegenstände erinnern, die im Kassenbereich platziert waren.

Kritischer Fokus
"Wir sagten voraus, dass wetterbedingte schlechte Laune die Treffsicherheit der Erinnerungen der Testpersonen ungemein erhöhen wird. Offenbar, da diese ihren Fokus so allein auf den Einkauf richteten", so Forgas. Bei guter Laune dagegen, dürfte vor allem an den Grund des Wohlbefindens gedacht worden sein.

Drei Mal bessere Ergebnisse
Die Zahlen sprechen jedenfalls für sich: An trüben Regentagen erzielten die jeweiligen Testpersonen bis zu drei Mal bessere Ergebnisse als an Tagen, an denen die Sonne vom Himmel herunterlachte und für sonnige Gemüter sorgte.

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