Der 49-jährige Obersteirer soll sich mehrfach an dem aus Russland kommenden Au-Pair vergangen haben, ehe dieses gegen den bei der Polizei bereits einschlägig bekannten Mann Anzeige erstattete.
Das Landesgericht Leoben stellte daraufhin einen Haftbefehl aus, worauf das Einsatzkommando Cobra Süd den Mann am Donnerstag verhaftete.
Die Frau wohnte seit mehr als zwei Monaten bei dem Mann in Murau, hielt sich laut Exekutive aber schon länger in Österreich auf. Unklar ist bisher noch, weshalb die Russin bei dem allein stehenden Obersteirer als Au-Pair arbeitete.
Pädophiler geschnappt
Donnerstag früh ging der steirischen Exekutive schließlich noch ein 19-Jähriger ins Netz, der bereits seit Dienstag rund um dem Liezener Bahnhofweg sechs- und siebenjährige Mädchen angesprochen hatte und ihnen etwas "zeigen" wollte. Keines der Kinder ging glücklicherweise auf die Angebote des Fremden ein. Im Gegenteil: Alle Mädchen verständigten ihre Eltern, die wiederum die Polizei alarmierten.
Gezielte Suche nach dem Verdächtigen
Mit Zivilstreifen wurde dann das besagte Viertel observiert, bis der junge Mann endlich im Liezener Stadtzentrum festgenommen werden konnte. Er gestand seine "Annäherungsversuche" und erklärte, dass ihn der Anblick von sechsjährigen Mädchen sexuell errege. Bei einer Wohnungsdurchsung fanden die Beamten schließlich auch mehrere Porno-DVDs. Ob es sich dabei um kinderpornografisches Material handelt, ist bislang allerdings unklar.
Wegen seiner "Neigungen" bereits vorbestraft
Der Bursche ist kein unbeschriebenes Blatt – er wurde bereits wegen sexueller Handlungen mit Minderjährigen und wegen des Besitzes von kinderpornografischem Material angezeigt und bestraft. Bis dato konnten dem Obersteirer im aktuellen Fall aber keine rechtswidrigen Handlungen vorgeworfen werden, die Einvernahmen der Kinder und weitere umfangreiche Ermittlungen sind aber noch nicht abgeschlossen.
Der 19-Jährige ist bereits wieder aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Ein Bewährungshelfer wurde ihm zur Seite gestellt.
Symbolbild
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