"Haben keine Wahl"
Israel droht mit Großoffensive im Gaza-Streifen
Bei israelischen Luftangriffen sind seit Mittwoch mehr als dreißig Palästinenser gestorben, darunter sechs Kinder. Zuvor war ein Israeli in der grenznahen Stadt Sderot bei einem Raketenangriff ums Leben gekommen. In einer Hamas-Erklärung hieß es in der Nacht auf Freitag: "Wir rufen die Massen in den arabischen und muslimischen Ländern auf, aus Solidarität mit dem palästinensischen Volk nach dem Freitagsgebet auf die Straße zu gehen".
Der südafrikanische UNO-Experte John Dugard hat unterdessen den palästinensischen Terrorismus in einem im Auftrag des UNO-Menschenrechtsrates in Genf erstellten Bericht als "unvermeidbare Folge" der israelischen Okkupation bezeichnet.
Die israelische Regierung ist wegen nicht aufhörender Raketenangriffe militanter Palästinenser innenpolitisch massiv unter Druck. Rechtsgerichtete Parteien verlangen weitere "gezielte Tötungen" von Hamas-Anführern. Seit 2004 sind der Hamas-Gründer Scheich Ahmed Yassin und dessen Nachfolger an der Spitze der Organisation, Abdelaziz Rantisi, sowie andere Funktionäre solchen "gezielten Tötungen" durch die israelische Armee zum Opfer gefallen. Diese Praxis ist von den Vereinten Nationen und der EU verurteilt worden.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.