Alarm in Frankreich
41 Verletzte nach Tornado, viele Häuser zerstört
Ein Tornado hat am Montag im Süden Frankreichs hunderte Häuser beschädigt und tausende Haushalte vom Strom abgeschnitten. 41 Personen wurden verletzt.
Vor allem Dächer seien beschädigt worden, als das Unwetter am späten Nachmittag die Gemeinde Pomas am Ausläufer der Pyrenäen traf, schrieb die Präfektur Aude. 41 Menschen seien verletzt worden, darunter auch eine schwangere Frau. Sie wurde verletzt, als das Haus über ihr zusammenbrach, berichtet ihr Ehemann der Nachrichtenagentur AFP.
Mehr als 100 Häuser wurden beschädigt. 2800 Haushalte waren am Abend ohne Strom, mehrere Straßen wegen herabgestürzter Äste gesperrt. 100 Feuerwehrleute waren in der Gegend im Einsatz.
Die Präfektur richtete Notunterkünfte für die Betroffenen ein. Zu den genauen Schäden und auch dazu, ob Menschen verletzt wurden, äußerte sich die Behörde zunächst nicht. Die dritte Etappe des Radrennens Vuelta a España, die im Département Aude stattfand, musste wegen eines Hagelsturms abgebrochen werden.
Flugverkehr beeinträchtigt
Wegen der Unwetter im Süden kam es auch zu Störungen im Flugverkehr. Frankreichs Verkehrsminister Philippe Tabarot schrieb auf X von Beeinträchtigungen vor allem in Nizza, Bordeaux, Marseille und Toulouse, aber auch an den Pariser Flughäfen.
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