Neuer Trainer und viele neue Spielerinnen: Die Linz AG Steelvolleys starten am Samstag runderneuert als heißer Titelkandidat in die heimische Volleyball-Saison. Dabei bauen die Stahlstädterinnen auch auf eine japanische Libera, die in 9000 km Entfernung ins Team integriert wurde.
„Nach dem Grunddurchgang dachten wir, dass wir Meister werden.“ Doch für Obmann Christoph Hemmelmayr und die Cupsiegerinnen der Linz AG Steelvolleys kam es letzte Saison in der Liga anders und mit dem Halbfinal-2:3 gegen Graz bitter. Nun nimmt Linz in der AVL der Frauen, in der Inzing den Platz des freiwillig abgestiegenen PSV Salzburg einnimmt, einen neuen Anlauf: Am Samstag startet mit dem Heimspiel in Kleinmünchen gegen Purgstall die Saison!
Ziel: zumindest ein Finale!
Während Linz aus finanziellen Gründen auch heuer auf ein internationales Antreten verzichtet, gibt der Obmann für Liga und Cup vor: „Wir wollen zumindest ein Finale erreichen und es in die Top-3 der Liga schaffen.“ Kapitänin Carmen Raab sagt indes: „Ich habe auch Hartberg, Graz und Eisenerz stark auf der Rechnung. Wir haben jedenfalls ein richtig cooles Team.“
Neuer Trainer bisher zufrieden
Mit Radek Krpac haben die Linzerinnen auch einen neuen Trainer – der mit der Entwicklung bisher sehr zufrieden ist: „Natürlich hat man am Anfang gemerkt, dass sich die Abläufe mit einem neuen Trainer und einigen neuen Spielerinnen erst einspielen müssen. Mittlerweile wissen die Damen aber glaube ich schon ziemlich gut, wie ich ticke und worauf ich im Training und bei den Matches Wert legen. Alle zusammen freuen wir uns, wenn es am Samstag endlich ernst wird.“ Zuvor zug man einen neuen Sponsor an Land.
Neuer Sponsor
Die Steelvolleys kooperieren nun mit „alovea“. Doch nicht nur ein Sponsor stieß vorm Saisonstart noch hinzu – sondern kurz zuvor auch Haruka Sugimoto, die zuletzt US-College-Volleyball spielte. „Eine starke Libera, sie wird sich schnell einfügen“, so Coach Radek Krpac über die 23-Jährige, die erst diese Woche ankam, die ihr Team aber schon kennt: Denn Sugimoto war bei Teambuilding-Events per Video aus 9000 km Entfernung aus Japan zugeschaltet: „Das hat super funktioniert.“
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