Tödliches Beben
Eine Tote bei Erdbeben auf Karibikinsel Martinique
Auf den Inseln fiel stundenlang der Strom aus. Wegen der zahlreichen Anrufe besorgter Bürger seien die Telefonnetze teilweise zusammengebrochen, erklärte das Innenministerium. In einer Schlucht bei Fort-de-France, der Hauptstadt Martiniques, brach ein Feuer aus. Schulen und Kindergärten blieben am Freitag geschlossen, damit die Stabilität der Gebäude geprüft werden konnte.
Nach Angaben des Geologischen Instituts der USA (USGS) erreichte das Beben eine Stärke von 7,4. Das Epizentrum habe 23 Kilometer vor der Küste Martiniques in knapp 145 Kilometern Tiefe unter dem Meeresboden gelegen.
Auch die Inselgruppe Guadeloupe sei vom Beben erschüttert worden, berichtete France 2. Berichte über Schäden oder Opfer gab es dort zunächst aber nicht. Nach dem Beben seien die Telefonverbindungen abgerissen. Im Pariser Innenministerium sei ein Krisenstab gebildet worden. Martinique und Guadeloupe bilden die Französischen Antillen.



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