Beharrliches Amt
Frau in Bayern sollte Milliarden-Steuern zahlen
Ausland
25.07.2007 14:41
Ein Münchner Finanzamt hat von einer Zeitungsstandbesitzerin irrtümlich 2,1 Milliarden Euro Umsatzsteuer gefordert. Der Fall beschäftigt seit Mittwoch das Münchner Landgericht. Die Anwälte der Frau haben den Freistaat Bayern auf knapp 600.000 Euro Schadenersatz für das Honorar des Steuerberaters der Frau geklagt.
Das Gericht schlug zu Prozessbeginn als Vergleich eine Zahlung von 15.000 Euro vor. Die Frau hatte die utopisch überhöhte Forderung für den Monat Oktober 2006 sofort telefonisch beim Finanzamt angefochten, jedoch ohne Erfolg. Erst mit Hilfe ihres Steuerberaters konnte sie den Bescheid auf korrekte 108,82 Euro reduzieren.
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