Google experimentiert mit neuen Suchfunktionen stets bei laufendem Betrieb. Manchmal in offiziellen Beta-Versionen, die man über die Google-Labs-Site entdeckt und ausprobieren kann. Die Gesichter-Suche ist jedoch noch gänzlich inoffiziell und wurde von Bloggern entdeckt.
Und so funktioniert’s:
Man begebe sich wie gewohnt zur Google-Seite, tippe einen Suchbegriff - in unserem Beispiel oben im Screenshots war’s schlicht „Google“ - ein und klicke auf „Bilder“. Zum Suchbegriff „Google“ spuckt die Maschine nun alle möglichen Google-Screenshots und Satellitenaufnahmen aus Google Earth aus.
Hängt man den Zusatz „&imgtype=face“ (ohne Anführungszeichen) an die URL im Browser und bestätigt mit der Eingabetaste, so zeigt Google die Gesichter verschiedener Manager und Entwickler, allen voran die beiden Gründer Larry Page und Sergey Brin.
Logischer Einwand wäre jetzt zu sagen, dass man die Konterfeis der beiden Google-Genies auch bekommen hätte, wenn man im Suchfeld einfach „google + gründer“ eingetippt hätte. Angenommen, man sucht aber nach Personen aus einem Verein, einer Band, einem Unternehmen, etc. und kennt vielleicht gerade einmal deren Nachnamen oder bloß das Gesicht und will den Namen dazu erfahren, dann ist „&imgtype=face“ dein Freund und Helfer.
Ausbau der Bildersuche bei Google geplant
Dem amerikanischen Tech-Magazin Cnet zufolge plant Google in nächster Zeit einen Ausbau der Bildersuche. Dazu zählt auch die Integration der durch die Blogger „durchgesickerten“ Gesichtersuche.
Ein weiteres Feature, auf den ersten Blick vielleicht weniger hilfreich, ist der Zusatz „&imgtype=news“ mit dem auf dieselbe Weise wie bei der Gesichtersuche nach Bildern aus Newsquellen gesucht werden kann. Man darf gespannt sein, was da noch kommt…
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.