Im Schlaf enthauptet
Japan: Schüler bringt Kopf seiner Mutter zur Polizei
Der wegen Mordverdachts verhaftete Jugendliche habe auf die Fragen der Polizei ruhig geantwortet, hieß es. "Es wäre gut, wenn Terrorismus und Krieg aus der Welt verschwinden würden. Es ist egal, wenn ich getötet habe", wurde der Jugendliche zitiert.
Medienberichten zufolge lebte der Schüler mit seinem jüngeren Bruder während des Schuljahres in einer Wohnung abseits ihres Elternhauses. Ihre Mutter habe sie dort immer über das Wochenende besucht, hieß es. Eine Nachbarin beschrieb den mutmaßlichen Täter als "normal".
Der Fall weckt Erinnerungen an die bestialische Enthauptung eines Schülers in der japanischen Hafenstadt Kobe vor genau zehn Jahren. Ein damals 14-Jähriger hatte gestanden, den elf Jahre alten Schüler Jun Hase erwürgt und ihm den Kopf abgetrennt zu haben. Drei Tage später hatte er den Kopf im Morgengrauen vor dem Tor seiner Schule in Kobe aufgestellt. Der zur Tatzeit noch nicht strafmündige Bub war in eine psychiatrische Klinik eingeliefert worden.
Der brutale Mord hatte weltweit Entsetzen und Abscheu hervorgerufen.
Symbolbild
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