Alles nur gespielt
US-Kinderpaar täuschte Behinderung nur vor
Wie Pete erst acht Jahre alt war, hatte die heute 46-jährige Mutter Rosie Costello ihm und seiner vier Jahre jüngeren Schwester Marie all jene "Ticks" beigebracht, dank denen sie vom Amt automatisch als Sorgenkinder eingestuft wurden. Damit qualifizierte sich die Familie als Fürsorge-Empfänger und kassierte im Zeitraum von nur knapp zehn Jahren mehr als 210.000 Euro.
Der Betrug kam jetzt heraus, als ein Radargerät den angeblich behinderten Mann am Lenkrad eines zu schnellen Autos blitzte. Im Verhör riss der 24-Jährige dann auch seine Mutter mit in den Betrugsprozess. Diese gab nach kurzer Zeit zu, die "Schauspiel-Lehrerin" des Sohnes und dessen Schwester gewesen zu sein.
Während sich die zwei für schuldig bekannten, ist Marie Costello untergetaucht. Nach der 20-Jährigen wird nun wegen schweren Betrugs gefahndet.
Kronen Zeitung
Symbolbild
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.