Do, 16. August 2018

Advent, Advent

12.11.2017 17:40

Mehr Polizeipräsenz auf den Christkindlmärkten

In wenigen Tagen werden Kärntens größte Christkindlmärkte eröffnet. Inmitten von Punsch und Lebkuchen wird die Sicherheit großgeschrieben. Während die Polizei in Villach mehr Präsenz zeigen will, werden in Klagenfurt verstärkt Ordnungshüter unterwegs sein. Auch über Einfahrtssperren wird eifrig diskutiert.

Als einer der ersten wird am Freitagabend der Christkindlmarkt in Villach seine Pforten öffnen. Fünf Wochen lang kann man sich in der "Adventstadt" auf das Christkind einstimmen: Während die Kleinen im Märchenwunderland verzaubert werden, können sich die Erwachsenen in 60 urigen Hütten wunderbar die Zeit vertreiben.

Verstärkter Polizeieinsatz auf Christkindlmarkt
Zwischen Punsch und Kitsch wird nicht auf die Sicherheit der Gäste vergessen. Die Exekutive wird daher verstärkt in der Besuchermenge unterwegs sein, um das Sicherheitsgefühl zu stärken.

Zusätzlich wird im Rathaus sogar über Einfahrtssperren für das Marktgelände diskutiert, nachdem im Vorjahr ein Lkw-Fahrer in den Berliner Weihnachtsmarkt gerast war.

Willkommens-Tafeln als Lösung?
"Für die Politik wird es nicht einfach, eine Lösung zu finden, da der Markt für Lieferanten und Einsatzkräfte zugänglich bleiben muss - und man soll das öffentliche Leben nicht zu sehr einschränken", rät Villachs Polizeichef Erich Londer.

Stadtrat Peter Weidinger schlägt vor, überdimensionale Willkommenstafeln aufzustellen, die die Einfahrt für fremde Personen erschweren: "Das sieht schöner aus als Absperrungen."

Klagenfurter Christkindlmarkt eröffnet am Samstag
Auch am Klagenfurter Christkindlmarkt, der am Samstag um 17 Uhr eröffnet wird, wird Sicherheit großgeschrieben. "Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes werden laufend das Geschehen beobachten", so Marktleiter Peter Zwanziger. Einfahrtssperren sind aber kein Thema: "Man kann eh nicht alles verhindern."

Christian Rosenzopf, Kärntner Krone

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