Di, 18. Dezember 2018

"Extrem gefährlich"

23.09.2017 02:59

Damm gebrochen: Massenevakuierung in Puerto Rico

Nach einem Dammbruch infolge heftiger Regenfälle in Puerto Rico haben die Behörden rund 70.000 Menschen angewiesen, ihre Häuser zu verlassen. Der Damm von Guajataca im Nordwesten der Insel war am Freitagnachmittag (Ortszeit) gebrochen, was plötzliche Überschwemmungen und eine "extrem gefährliche Lage" nach sich zog, wie der Wetterdienst des US-Außengebiets mitteilte.

Das gesamte Gebiet entlang des Flusses Guajataca müsse "sofort" evakuiert werden, so die Experten auf Twitter. Kurz darauf gab Gouverneur Ricardo Rossello die Evakuierungsorder für rund 70.000 Einwohner aus.

Puerto Rico ist bereits durch den Hurrikan "Maria" schwer verwüstet worden. Erschwert wird die Situation, weil "Maria" die Stromversorgung und das Kommunikationsnetz auf der Insel lahmgelegt hat. Mindestens 13 Menschen starben. Bis Samstag waren weitere sintflutartige Regenfälle vorhergesagt, die Behörden warnten vor Schlammlawinen.

Mindestens 33 Menschen durch "Maria" getötet
"Maria" fegt seit Montag mit Windgeschwindigkeiten von zeitweise bis zu 260 Stundenkilometern über die Karibik hinweg. Mindestens 33 Menschen kamen ums Leben, allein 15 auf der Insel Dominica, wo der Hurrikan zuerst auf Land traf.

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