Kollision mit Tanker

Zehn tote Seeleute von US-Kriegsschiff geborgen

Ausland
28.08.2017 10:18
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach dem Zusammenstoß des US-Kriegsschiffs USS John S. McCain mit einem Öltanker vor Singapur vergangene Woche hat die US-Marine die Leichen aller zehn vermissten Seeleute geborgen. Wie sie am Montag mitteilte, fanden Taucher die Überreste der Vermissten im beschädigten Teil des Zerstörers.

Die USS John S. McCain war vergangenen Montag acht Kilometer östlich des Stadtstaats Singapur nahe dem Eingang zur Straße von Malakka mit dem Tanker kollidiert. Nach dem Zusammenprall mit dem liberianischen Tanker war der hintere Backbordbereich des US-Zerstörers schwer beschädigt.

Es war der jüngste in einer Serie von vier Schiffsunfällen mit Kriegsschiffen der US-Pazifikflotte. Der Kommandant der Siebten Flotte, Vizeadmiral Joseph Aucoin, wurde deshalb abgesetzt.

Die Meerenge zwischen Indonesien und Malaysia ist mit mehr als 2000 Schiffen pro Tag eine der meistbefahrensten Schifffahrtsrouten der Welt.

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