08.08.2017 21:43 |

Sprengstoff-Drohung

Terroralarm in Brüssel: Verfolgungsjagd, Schüsse

Terroralarm in Brüssel: Nach einer wilden Verfolgungsjagd im Problembezirk Molenbeek hat die Polizei am Dienstag ein Auto mit mehreren Schüssen in einen Reifen gestoppt. Als der Fahrer verhaftet wurde, berichtete er den Beamten, dass Sprengstoff im Auto sei. Daher wurde die Umgebung abgeriegelt und alles durchsucht. Im Nachhinein stellte sich der Vorfall als schlechter "Scherz" heraus: Im Auto des psychisch labilen Mannes wurden keine explosiven Materialien gefunden.

Das Auto war ins Visier der Polizei geraten, als es bei Rot eine Ampel überfuhr. Beamte nahmen danach die Verfolgung des in Deutschland registrierten Wagens auf. Dieser konnte erst gestoppt werden, als er in zähflüssigen Verkehr geriet und der Fahrer mit dem Wagen mehrmals in ein Polizeifahrzeug krachte. "Als wir den Mann aus dem Auto zogen, teilte er uns mit, dass sich in dem Wagen Sprengstoff befinde", erklärte ein belgischer Polizist gegenüber Medien.

Kein Sprengstoff gefunden
Die Gegend rund um das Auto wurde daher sicherheitshalber evakuiert und von der Polizei durchsucht. Bei einer genauen Untersuchung des Autos konnte aber kein Sprengstoff gefunden werden. Der unbewaffnete Fahrer aus Ruanda ist laut Beamten als psychisch labil einzustufen und war bisher nicht polizeibekannt.

Die belgische Hauptstadt befindet sich nach einer Reihe von Anschlägen seit gut zwei Jahren im Ausnahmezustand.

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