03.08.2017 17:09 |

Todesursache unklar

Braunbär "Rudolf" ist tot!

Nach dem Fund von Überresten eines Braunbären im Bereich Göriacher Berg im Unteren Gailtal - die "Krone" berichtete - sind die Ermittlungen der italienischen Behörden abgeschlossen. Das Ergebnis: Beim Bären handelt es sich genetisch um "Rudolf", der im Vorjahr in Kärnten für großen Medienrummel gesorgt hatte. Ein Wanderer hatte die Überreste entdeckt und die italienische Forstpolizei alarmiert.

Die sichergestellten Überreste, darunter eine Vordertatze, wurden kriminaltechnisch untersucht. Genetische Analysen durch Tomaz Skrbinsek von der Universität Laibach ergaben, dass es sich beim Bären um "Rudolf" handelt, also jenen Zottel, der im Vorjahr durch Villach und über den Dobratsch wanderte, aber auch am Weissenfelser See (Italien) Mülltonnen plünderte und dadurch für sehr viel Aufregung sorgte.

Trotz Untersuchungen ist die Todesursache weiterhin unbekannt. Für den Tarviser Raubwild-Experten Paolo Molinari verendet ein junger Braunbär in einem milden Winter nicht auf natürliche Weise: "Ein Autounfall ist eher auszuschließen. Was nicht ausgeschlossen werden kann, ist ein Abschuss. Zum Glück hat es nicht einen der fünf bekannten, älteren und reviertreuen Bären erwischt, deren Anwesenheit wichtiger für die Erhaltung der Art in friedlicher Koexistenz mit uns Menschen ist."

Hannes Wallner, Kärntner Krone

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