Der Fötus, der im Bauch des Neugeborenen entdeckt wurde, sei dem Nachrichtenmagazin Spiegel zufolge nur etwa zehn Zentimeter groß gewesen. Er hatte zwar Gliedmaßen ausgebildet, jedoch keinen Kopf und auch nur eine unvollständige Wirbelsäule. Der Fötus war somit auch nicht lebensfähig.
Die Ärzte nehmen an, dass es sich bei dem Fötus um einen Zwilling des Babys handelt, der aber im Laufe der Entwicklung im Mutterleib im Bauch des Babys eingeschlossen wurde. Laut Medizinern kommt es bei rund jeder 500.000sten Geburt zu diesem Phänomen, das den Namen "foetus in foeto" trägt. Die Ursachen sind noch vollkommen unklar.
Bereits im Juni 2005 hatten Ärzte im Bauch eines 16-jährigen Jungen einen zwei Kilogramm schweren Fötus entdeckt, nachdem dieser über anhaltende Bauchschmerzen geklagt hatte. Auch dieser Fötus war nur unvollständig entwickelt und wäre nicht lebensfähig gewesen.
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