Mo, 18. Juni 2018

Prävention

24.05.2017 13:53

Schwangerschafts-Diabetes vorbeugen

Schwangerschaftsdiabetes zählt zu den häufigsten schwangerschaftsbegleitenden Erkrankungen. Die stark erhöhten Blutzuckerwerte steigern das Risiko von Komplikationen vor, während und nach der Geburt. Besonders oft sind übergewichtige Frauen betroffen. Ergebnisse einer europäischen Studie lassen eine Lebensstiländerung noch vor dem vierten Schwangerschaftsmonat ratsam erscheinen.

Eines der großen medizinischen Probleme, die mit der weltweiten Zunahme der Fettleibigkeit einhergehen, ist der Anstieg der Blutzuckerwerte. Riskant kann das auch schon für Frauen im gebärfähigen Alter werden, erklärte Gernot Desoye von der Uniklinik für Frauenheilkunde der Med-Uni Graz. Durch den Einfluss der Schwangerschaftshormone steigt vor allem in der zweiten Schwangerschaftshälfte der Insulinbedarf der Schwangeren an. Wenn die Bauchspeicheldrüse die Insulinproduktion an diesen erhöhten Bedarf nicht anpassen kann, steigt der Blutzuckerspiegel und es kommt zum Gestationsdiabetes.

Aktiver, gesunder Lebensstil entscheidend
Übergewichtige Schwangere, die wenig Bewegung machen, haben ein höheres Risiko Schwangerschaftsdiabetes zu entwickeln. "Die Stoffwechselstörung der Schwangeren kann zwar nach der Geburt wieder verschwinden, sie birgt aber dennoch die Gefahr negativer Auswirkungen für Mutter und Kind in sich", weiß Desoye. Aufgrund der erhöhten Blutzuckerwerte könnte sich der Stoffwechsel des Kindes schon vor der Geburt auf das ständige Kohlehydrat-Überangebot einstellen, es kann zu Fehlbildungen kommen und die Mütter selbst haben zudem ein erhöhtes Risiko, im späteren Leben Diabetes zu bekommen.

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