Im September 2002 wurde mit dem Konjunkturpaket von der Bundesregierung eine staatlich begünstigte private Pensionsvorsorge ins Leben gerufen. Ein Produkt, das seine Vor- und Nachteile hat. Viele junge Österreicher wünschen sich eine private Vorsorge, jedoch immer noch kennen nur wenige das Modell der staatlich geförderten Vorsorge.
Der Staat kann die Ansprüche von Pensionistennicht mehr in gewohnter Höhe abdecken. So werden seit Herbst2002 private Pensionsversicherungsmodelle angeraten und durchFörderungen belohnt. Allerdings darf man höchstens 52Jahre alt sein, um in den Genuss dieser Förderung zu kommen.
Die staatlich geförderte Prämie Bis zu einer maximalen jährlichen Ansparungvon 1.851 Euro gibt es - ähnlich wie beim Bausparen - einestaatliche Prämie. Allerdings kein Geschenk ohne Auflage:
Vorteile: + Die staatliche Prämie ist derzeit durchausattraktiv: 2003 beträgt sie 176 Euro bei einer Einlage ovn1.851 Euro, das sind 9,5 Prozent.
+ Die Auszahlung erfolgt als Zusatzpension undist ab dem 62. Lebensjahr steuerfrei
+ Im Todesfall werden die Hinterbliebenen, egalob Ehepartner oder Lebensgefährte, beim Bezug der prämienbegünstigtenPensionsvorsorge steuerlich gleich gestellt
Nachteile: - Anspardauer mindestens 10 Jahre
- Wahlmöglichkeit, dh. der Versicherte bekommtdie Auszahlung ab dem 62. Lebensjahr monatlich (und nicht zb.jährlich)
- Höchstalter bei Beginn: 52 Jahre
- Bei nicht widmungsgemäßer Verwendung(z.B. vorzeitiger Entnahme) müssen die Kapitalerträgenachversteuert werden (wie bei KEST 25%)
Versicherungen und Banken locken mit Zuckerln Zusätzlich zur staatlichen Förderung vonderzeit 9,5% Prämienzuschuss bieten private Versicherungen oder Banken Zuckerln fürdie Pensionsvorsorge an, wie z.B. 100% Kapitalgarantie fürdie Beitragsleistung des Versicherten zuzüglich der staatlichenFörderung oder Steuerfreiheit. Anbieter: Uniqua, Wiener Städtische, Wüstenrot,Raiffeisenversicherung, Generali, S-Versciherung und andere.
"Wenig zukunftssicher" Eine empirische Untersuchung des Leopold Kunschak- Institutes in Zusammenarbeit mit MSG über die Einstellungder Österreicher zur saatlich geförderten Altersvorsorgezeigt, dass vor allem Jüngere diesem Modell wenig Zukunftssicherheitzusprechen (45% der Befragten befinden es als Modell mit "geringerZukunftssicherheit").
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